Guayabita del Pinar
Der Guayabita (kleine Guave) del Pinar ist das typische Getränk der Provinz Pinar del Rio (Kuba) und erlangte bereits im Jahr 1892 seine Identität. Niemand wagt ihn zu klassifizieren, weshalb man ihm weder den Namen Rum, noch Whisky oder andere Namen gegeben hat - sodern ihn einfach nur als "schmackhaften Likör aus Vueltabajo" bezeichnet. Das Einzigste, worüber sich die Geister streiten ist, ob trocken oder süß ...
Seine Ursprünge gehen in die Zeit der Kolonie (Ende des XVI Jahrhunderts) zurück, als sich einige Familien aus Spanien an den Flussufern des Cuyaguateje-Flusses niederließen und begannen, Tabak in kleinen Päckchen anzubauen. Niemand konnte sich das beiläufige Zusammenspiel zwischen den Guayabita und dem Alkohol erklären. Es war eine außergewöhnliche Verbindung, zu der man später Zucker hinzufügte, um nach einiger Zeit in Karaffen ein Wunder der Alchemie vollbringen zu können - den Guayabita del Pinar.
Ihm wird nachgesagt, dass er an stürmischen, kalten Morgen den Hals wärmt und sowohl eine medizinische als auch eine verdauungsfördernde Wirkung haben soll. Außerdem ist es wichtig, noch ein Detail hinzuzufügen: Die "alte" Flüssigkeit wurde mit der Zeit durch den Alkohol ersetzt, der durch die Destillation des feinen Honigs gewonnen wurde, welcher in den zahlreichen Zuckerfabriken der Nation verschwenderisch produziert wurde. Der Nektar wird durch die alkoholische Auflösung des Zuckers, der Früchte des Guavenbaums und der anschließenden Lagerung in Eichenfässern erzeugt - all das, trägt zu diesem anspruchsvollen Geschmack bei.
Der Guayabita überzeugt auch weiterhin als Spirituose erster Qualität! |
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Guayabita

Auf einer kubanischen Spirituosen Ausstellung in Havanna, im Jahr 1911, erhielt der trockene Guayabita del Pinar den bedeutenden Siegespreis.
Bei der Ernte ist zu beachten, dass die Früchte zwischen Juli und August geerntet werden, da nur in dieser Zeit die Fruchtbildung stattfindet und die Früchte müssen aussortiert werden, weil die überreifen als Saatgut verwendet werden. Die auserwählten Guayabitas werden zum aufweichen in ein mit Alkohol (reduziert auf 50%) gefülltes Eichenholzfass gegeben. In jedes 500 Ltr. Fass kommen zwei Zentner Früchte. So wird das Ganze für mindestens 30 Tage gelagert. Das reicht aus, damit sich der Alkohol mit dem Duft und dem Geschmack der Guave verbinden kann. Anschließend wird der Alkohol für weitere 24 Stunden in einem separaten Tank gelagert. Hat die Mischung die gewünschte %-Zahl erreicht, kommt sie in den Alterungskeller, wo der trockene Guayabita für weitere 3 Monate gelagert wird, bis die richtige Süße erreicht ist. Die Lagerungszeit ist eines der Hauptgeheimnisse des Prozesses. Lagert man ihn länger als nötig, dominiert der Geschmack des Holzfasses; wird die Lagerzeit verkürzt, verliert man den leichten Holzgeschmack und die Aromen können sich nicht ausreichend mit dem Geschmack der Guave verbinden.
Genauso wie man lernen muss richtig zu essen oder sich angemessen zu kleiden, so muss man auch den richtigen Umgang mit den Spirituosen lernen. Es ist wichtig zu wissen, wie man sie trinkt und dass man sie in den schönsten Momenten auf eine kultivierte Art und Weise genießt.
Farbe: honigartig in dunklem bernsteinfarbenen Braun
Im Mund: Volles Guavenaroma mit einer Spur Mango und einem beißenden Alkkoholverhau. Ähnlicher Geschmack der Guave und Mango aber mit einem Hauch Blüten irgendwo im Brennen des Rums und der sirupartigen Süße.
Empfehlung: Sehr gut zum Mixen in Rums und ungesüßten tropischen Fruchtsäften, da er pur mehr als genug Zucker hat.
Herkunftsland: Kuba Flaschengröße: 0,70 Ltr. Alkoholgehalt: 30% |
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